3 Tage Fränkische und zurück - DAV Gangkofen

Jugend

3 Tage Fränkische und zurück

Samstag: Wir haben uns am Samstag in der früh an der Kletterhalle in Gangkofen getroffen und uns erstmal vorgestellt.

Dann haben wir uns auch schon mit dem Auto in Richtung Frankenjura alias Fränkische Schweiz aufgemacht mit der Vorfreude auf ein geiles Wochenende im Gepäck. Nach dreistündiger Fahrt und nachdem wir den Schlüssel für unsere Unterkunft abgeholt haben, sind wir gleich weiter zum ersten Felsen gedüst. Mit Freude, Motivation, BEISSN und der Sonne im Rücken sind die Kletterrouten souverän gemeistert worden. Erschöpft aber glücklich ging es folglich zu unserer kleinen Waldhütte mit kalter Freidusche und Plumpsklo, in die wir uns für die folgenden Tage einnisteten. Während die einen Essen für die nächsten drei Tage einkauften, haben die anderen Vorbereitungen fürs Abendessen getroffen. Unser Hunger wurde mit gegrilltem Fleisch, Gemüse, viel Käse und Salat gestillt. Danach wurde noch Meiern und Activity bis tief in die Nacht gespielt. Über den Tagesverlauf haben wir schon schnell gemerkt, dass die anderen krass korrekt sind und haben uns mit einem super Gefühl schlafen gelegt.

Sonntag

Erstmal standen wir auf. Wir wissen nicht wann, aber es war morgens. Der motivierte Eierkocher Jonas bescherte uns vorzügliche Eier und machte dadurch das ausgezeichnete Frühstück perfekt. Aufpacklt mit Seil, Glump und Zeig samma los zum Frankenkammer – Fels. Dort angekommen hatten wir den Fels erstmal für uns allein und nutzten dies, indem wir sämtliche Routen bis hin zu einer 8 abgeklettert haben. Als der Hunger kaum noch auszuhalten war, fanden wir eine perfekte Stelle an der Wiesent, um unser wohlverdienstes Mittagsmahl einzunehmen. Dort veranstalteten wir einen spontanen Zirkus für alle vorbeifahrenden Autofahrer und bespaßten diese mit saucoolen Pyramidenbauten, akrobatischen Künsten und sportlichen Gruppenspielen. Mutig schwamm Alois ans andere Ufer der Wiesent, befestigte die Slackline am Baum und schwamm wieder zurück.

Mindestens genauso mutig stürzten wir uns anschließend alle auf die Slackline … fielen dann aber doch ins Wasser. Die liebe Lissi genehmigte sich noch ein Schlammpeeling und meinte dann, dass die eiskalte Dusche an der Hütte doch vielleicht eine gute Möglichkeit wäre, den gesammelten Dreck der letzten Tage zumindest äußerlich abzuwaschen. Der Hunger trieb uns dann aber schnell wieder vor den Grill.

Da die Hausordnung besagte, dass verbrauchtes Holz zu ersetzen sei, spielten wir mit dem Gedanken, einen Baum zu fällen. Jedoch veranstalteten wir dann doch lieber eine Abspülparty mit cooler Musik. Als das Geschirr wieder blitzte spielten wir noch ein paar spannende Runden Werwolf (Zitat: „Tobi mach moi schneller do!“), Kartensitzen alias Turmbau zu Babel und Tabu. Als schließlich die Bettgehzeit immer näher rückte, wollte Jusy aufs Klo gehen, jedochdie Tür auf mysteriöse Weise von innen verschlossen. Mit einer Taschenlampe und einem großen Brotmesser bewaffnet haben wir die Türe dann „aufgebrochen“ und somit den Klogeist vertrieben.
Danach fielen eh schon alle ins Bett und wurden mit mehr oder weniger leisem Schnarchen in den Schlaf begleitet.

Montag

Selbst nach dem dritten oder vierten Weckerklingeln konnte sich niemand überwinden, aus seinem schön warmen Schlafsack zu kriechen. Erst als Tobi Musik angemacht hat, machten sich die ersten Gestalten auf den Weg zum Plumpsklo, um sich frisch zu machen. Das Frühstück sah wieder aus wie am Vortag. Es gab reichlich von allem und nach dem Essen waren alle pappsatt. Die Abspülgang machte ihren Job perfekt wie immer , auch die Eer, die auf der Glut vom Vortag standen, fingen irgendwann mal an zu kochen. Alle Klamotten, Schlafsäcke und das ganze Essen wurde zusammengepackt und zum Auto getragen.
Und dann ging es auch schon bis zum Jubiläumsfelsen. Alle hingen in den Seilen und wir wagen zu behaupten, dass die dortigen Touren nicht nur die längsten, sondern auch schönsten und engsten vom ganzen Wochenende waren. Irgendwann war dann die Kraft und Motivation von einigen Teilnehmern am Ende. Deshalb suchten uns unsere Jugendleiter Anni und Tobi einen schönen Platz am Fluss zum picknicken.

Danach mussten wir uns natürlich noch schnell im Fluss abfrischen und dann gings nach kurzen Gepäckverstauungsproblemen auch schon direkt nach Hause. Wir sitzen jetzt gerade im Auto und befinden uns auf der Autobahn und haben, wie das ganze Wochenende schon, mehr als genug zum Knabbern und zum Essen. Am meisten freuen wir uns jetzt schon auf die warme Dusche zuhause.

Saugeils Weda, saugeile Leid, saugeil wars!

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