Mit dem Rad zum Watzmann - DAV Gangkofen

Rad - MTB

Mit dem Rad zum Watzmann

Wir fahren (mit dem Radl) zum Bergsteigen

Freitag, 2.8.19

Einige der neun  Teilnehmer fuhren von Gangkofen bzw. Massing aus zum Treffpunkt Gasthaus Engfurt, die anderen starteten in Neumarkt/St. Veit. Nachdem wir mit einem Schluck Bier auf unsere Tour angestoßen hatten ging es weiter nach Altötting, dort machten wir einen kurzen Abstecher zum Kapellplatz .Auf unserem Weiterweg Richtung Burghausen befürchteten wir bereits die ersten Pannen, in einer Unterführung war der Radweg mit Scherben übersäht. Aber Gott sei Dank blieben wir von „Plattfüßen“ verschont. Nach unserer Mittagspause in Burghausen radelten wir entlang der Salzach, aber nicht lange: nachdem wir die Ausflugsgaststätte Tiefenau passiert hatten war der Radweg an mehreren Stellen durch Treibholz versperrt.

Treibgut

Ein entgegenkommender Radfahrer erklärte uns dass der Weg teilweise unpassierbar sei so dass wir beschlossen die steile Auffahrt nach Raitenhaslach zu nehmen und auf kleineren Nebenstraßen über Asten nach Tittmoning zu radeln. Außer den E-Bikern schafften nur Christine und Roland den steilen Berg radelnd, alle anderen schoben ihre Räder. Nach einer wohlverdienten Kaffeepause in Tittmoning setzten wir unseren Weg auf der österreichischen Seite der Salzach fort und erreichten nach fast 100 km unser Nachtquartier, den Gasthof Greimel in Laufen.

Samstag, 3.8.19

Nach dem Frühstück deckten wir uns beim Metzger und beim Bäcker noch mit Brotzeit für den Tag ein, wechselten wiederrum auf die österreichische Seite und radelten auf dem Tauernradweg nach Salzburg. Dort hatten wir etwa eine Stunde Zeit  für eine kurze Besichtigungstour.

Burg Salzburg

Auf der Weiterfahrt wechselten wir dann von der Salzach zur Königsseeache und machten nach etwa einer dreiviertel Stunde Brotzeitpause mit Bademöglichkeit. Letztere wurde nur sporadisch genutzt da das Wasser der Ache doch reichlich kalt war. Nass  wurden wir aber dann trotzdem alle, allerdings von oben! Auf der Weiterfahrt über Marktschellenberg und Berchtesgaden nach Schönau ereilten uns mehrere Regenschauer so dass wir unter Bäumen und auf einer überdachten Fußgängerbrücke Unterstand suchten.

Begrüßungstee in Marktschellenberg

Der letzte Schauer erwischte uns dann noch nach unserem Einkauf für die Bergtage, quasi auf den letzten Metern zur Unterkunft Pension Bergidyll.

Sonntag, 4.8.19

Pünktlich zum Frühstück traf Robert, Nummer Zehn in unserer Gruppe, mit unserem Berggepäck ein und nach dem wir uns alle gestärkt hatten wurden die  Rucksäcke gepackt und das Radlgepäck in Roberts Auto verstaut. Dann machten wir uns auf den Weg zum Watzmannhaus(1928m). Vorbei an der Rodelbahn führte unser Weg steil bergauf zum Grünsteingipfel(1304m).

Grünstein

Auf der Grünsteinhütte kehrten wir für eine kurze Trinkpause ein und marschierten dann weiter zur Kührointalm(1409m), an der wir gegen Ein Uhr eintrafen. Dort machten wir eine längere Mittagspause und wanderten dann weiter Richtung Watzmannhaus. Auf diesem Wegstück hätte man eigentlich einen guten Blick zum Watzmann, aber leider versteckte sich König Watzmann den ganzen Tag hinter dicken Wolken, nur kurz ließ er sich einmal blicken. Aber wenigstens regnete es heute nicht und die vielfältig blühenden Almwiesen boten auch manch schönes Fotomotiv.

 Kohlröschen

Um kurz nach vier trafen wir am Watzmannhaus ein und bekamen auch gleich unser Lager zugeteilt. Alles neu renoviert und schön, nur leider sind die Betten im Lager auf ca. 60 cm Breite geschrumpft, was doch sehr beengt ist.

Montag, 5.8.19

Auf zum Gipfelsturm aufs Hocheck(2651m)!

Watzmannhaus

Steil zog der Weg durch das Felsgelände hinauf, auf einem kurzen Stück auch mit Drahtseilen versichert. Alle bewältigten den Aufstieg problemlos und nach zwei Stunden und vierzig Minuten war das Hocheck erreicht.

Gipfel vom Hocheck (2651m)

Ein Teil der Gruppe wollte ja eigentlich weiter zur Mittelspitze, da es jedoch ziemlich windig und ungemütlich auf dem Gipfel war und auch dunkle Wolken aufzogen, wurde dieses Vorhaben aufgegeben und auch die Gipfelbrotzeit auf den Abstieg verschoben. Tatsächlich begann es während des Abstiegs zu regnen, glücklicherweise nur kurz und in Sichtweite der Hütte war es dann auch endlich so windstill dass wir noch eine gemütliche Brotzeitpause machen konnten.

Dienstag, 6.8.19

Der Abstieg vom Watzmannhaus zum Parkplatz Hammerstiel war von leichtem Regen begleitet und kurz bevor wir dort eintrafen rief Max an. Er hatte für diesen Tag eigentlich Klettern geplant und sich mit seiner Kletterpartnerin in der Nähe von Salzburg getroffen. Da es aber regnete wurde die Kletterpartie abgesagt und Max holte uns kurzerhand am Parkplatz Hammerstiel ab und ersparte uns so einen 3-km-Fußmarsch nach Schönau auf Asphaltstraßen. Bei der ersten Fuhre nahmen wir Robert mit und nachdem wir abgesetzt waren und Roberts Auto vom Radlgepäck befreit war wurde der Rest der Gruppe abgeholt. Zwei Räder wurden in Max Auto gepackt und so konnten Christine und ich stressfrei im Auto nach Hause fahren. Die anderen sattelten nochmals die Räder, fuhren nach Berchtesgaden zum Bahnhof und von dort mit dem Zug nach Hause. Auch das Umsteigen in Laufen klappte trotz wenig Zeit gut.

 

Orientierung im Regen

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Klaus für die Planung und Leitung der wieder sehr gelungenen Rad-Bergtour,

Mit dabei waren: Stasi, Marianne, Christine, Christiane, Werner, Fips(Martin), Roland und Joseph und am Berg noch Robert

 

Bericht: Christiane

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